Vor seiner Umgestaltung prägten gerade Linien, Schnitthecken, perfekt gepflegter Rasen und linear gegliederte Pflanzflächen unseren Garten in Dresden Laubegast. Alles war akkurat gepflegt, aber mit hohem Aufwand an Ressourcen verbunden.
Für das Re-Design haben wir die recht strenge Gestaltung mit freien Formen kombiniert. Nach der Überarbeitung wurden zwar die Formgehölze weitestgehend erhalten, die vorher sehr pflege-intensiven Beete und Rasenflächen wurden jedoch so umgebaut, dass sich Aufwand und Wasserverbrauch stark verringert haben.
Heute sind die Pflanzungen neu strukturiert und standortgerecht ausgewählt: Trockenstauden auf der Südseite, Schattenstauden im Nordwesten. Die Rasenfläche wurde gro ßteils zu einer extensiven Blumenwiese umgestaltet. Dadurch konnte der Wasserbedarf im Garten auf ein Viertel zurückgefahren werden.
Die ökologische Aufwertung durch „wilde“ Vegetationsflächen ist einerseits gestalterisch reizvoll und anderseits ökologisch wertvoll für Vögel, Amphibien und Insekten. Und wenn man MIT der Natur arbeitet, statt GEGEN sie, verringert sich der Pflegeaufwand extrem: Wiesemähen nur noch einmal im Jahr. Unkraut jäten zwei mal. Wässern nur ganz selten. Rückschnitt von Hecken, Gehölzen und Stauden nur ein mal.
Natur trifft Gartendesign. Wir finden: Diese Kombi ist ein unschlagbares Konzept!